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  • Biologische Uhr
  • Fruchtbarkeitscheck
  • Eizellentnahme
  • Kryokonservierung
  • Eizellbefruchtung
  • Kosten

Die Biologische Uhr

Bei der Geburt verfügt jede Frau über ca. 2 Millionen Eizellen. Diese werden bis hin zu den Wechseljahren komplett verschwinden, wobei nur ein sehr geringer Anteil der Eizellen zum Eisprung heranreifen konnte.

Natürlich läßt sich niemals eine exakte Zahl der Eizellen in der jeweiligen Lebensphase feststellen, aber es gibt zwei Möglichkeiten die verbliebene Eizellreserve annährend zu bestimmen.

Mehr dazu im Abschnit "Fruchtbarkeitscheck".

Fruchtbarkeitscheck

Bei der Geburt verfügt jede Frau über ca. 2 Millionen Eizellen. Diese werden bis hin zu den Wechseljahren komplett verschwinden, wobei nur ein sehr geringer Anteil der Eizellen zum Eisprung heranreifen konnte.

Natürlich läßt sich niemals eine exakte Zahl der Eizellen in der jeweiligen Lebensphase feststellen, aber es gibt zwei Möglichkeiten die verbliebene Eizellreserve annährend zu bestimmen.

  1. Mittels Ultraschall durch einen erfahrenen Frauenarzt/ärztin kann in der Frühphase des Menstruationszyklus der sogenannte Antrale Follikel Count (AFC) durch Messung von kleinen (Vor)Eibläschen am Eierstock bestimmt werden
  2. Spezielle Hormonanalysen bei denen das sogenannte Anti-Müller-Hormon, der FSH Wert oder auch das Inhibin B bestimmt werden grenzen die Eizellreserve weiter ein.

Eizellentnahme

Der Ablauf der Eizellentnahme entspricht dem einer künstlichen Befruchtung.

Zunächst wird ein individueller Stimulationsplan für die Hormontherapie erstellt.

Unter wiederholter Ultraschallkontrolle wird das Eibläschenwachstum kontrolliert, bis die Größe der Eibläschen ca. 18 – 20 mm im Schnitt beträgt.

In einer kurzen Vollnarkose (ca. 5 – 10 Minuten) werden die Eizellen unter Ultraschallsicht von der Scheide aus abgesaugt. Im Labor werden die Eizellen von der Biologin herausgesucht und können nun eingefroren werden.

Kryokonservierung

Sind die Eizellen im Labor gefunden worden, werden Sie von der Biologin unter dem hochauflösendem Mikroskop begutachtet und die Qualität jeder einzelner Eizelle wird festgestellt.

Es werden nur geeignete Eizellen eingefroren. Die Eizellen werden mittels der Rapid Freezing Methode (Vitrifikation) bei minus 196° Celsius in sogenannten Straws eingefroren. Selbstverständlich ist die Zuordnung jedes einzelnen Straws zu jeder Frau durch ein mehrstufiges Sicherheitskonzept sichergestellt. Eine Verwechselung ist ausgeschlossen.

Eizellbefruchtung

Wenn die Eizellen mit den Samenzellen des Mannen befruchtet werden sollen werde die vorgesehene Menge an Eizellen aufgetaut. Etwa 15% der Eizellen überleben den Einfrierprozess nicht und werden gleich nach dem Auftauen aussortiert.

Die Eizelle kann dann mit zwei unterschiedlichen Methoden befruchtet werden:

  1. ICSI
  2. IMSI

Welche der zwei Methoden in Frage kommt hängt von der Samenqualität des Mannes ab und wird im Vorfeld ausführlich besprochen und gemeinsam festgelegt.

Kosten

Die Kosten für eine Einfrierlagerung unbefruchteter Eizellen werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Es wird immer eine individueller Kostenplan erstellt, der die unterschiedlichen Positionen berücksichtigt:

  1. Kosten der Hormontherapie
  2. Kosten der Narkose
  3. Kosten der Infektionsserologie
  4. Kosten der Stimulationsüberwachung und Eizellentnahme
  5. Kosten der Einfrierlagerung

Gerne erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenplan.